ExxonMobil: Investitionen in Angola

06 Juni 2019

ExxonMobil hat in einer aktuellen Pressemitteilung angekündigt, im Rahmen einer Vereinbarung mit Angolas kürzlich eingerichteter Nationalagentur für Erdöl, Gas und Biokraftstoffe weiter in Block 15 vor der Küste Angolas zu investieren wollen. Ziel sei eine signifikante Steigerung der Produktion. Im Rahmen der Vereinbarung erhält Sonangol, Angolas staatliches Ölunternehmen, eine 10-prozentige Beteiligung, heißt es weiter.
"Diese erneute Zusammenarbeit wird es Angola ermöglichen, die Gewinnung zu optimieren und die Produktion auf ausgereiften Feldern zu steigern", sagte Hunter Farris, Senior Vice President der ExxonMobil Upstream Oil & Gas Company.
Als Betreiber will ExxonMobil ein mehrjähriges Bohrprogramm im Block abschließen und neue Infrastrukturtechnologien installieren, um die Kapazität bestehender Unterwasserleitungen zu erhöhen. Das Projekt soll während der Ausführungsphase rund 1.000 lokale Arbeitsplätze schaffen und nach Fertigstellung rund 40.000 zusätzliche Barrel Öl pro Tag produzieren.
ExxonMobil ist an drei Tiefwasserblöcken in Angola beteiligt, die eine Fläche von fast 2 Millionen Hektar abdecken. Diese Blöcke bieten erhebliche Entwicklungsmöglichkeiten und verfügen über ein Bruttoressourcenpotenzial von ungefähr 10 Milliarden Barrel Öläquivalent. Block 15 hat seit 2003 mehr als 2,2 Milliarden Barrel Öl gefördert.