Klöckner & Co SE: Bestes Ergebnis seit acht Jahren

20 März 2019

Im Geschäftsjahr 2018 ist der Umsatz von Klöckner & Co im Wesentlichen aufgrund des höheren Preisniveaus um 7,9 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro angestiegen, teilte das Unternehmen mit. Das operative Ergebnis (EBITDA) wurde um 3,4 Prozent auf 227 Millionen Euro verbessert. Neben der über weite Strecken des Jahres positiven Preisentwicklung haben vor allem Effekte aus Optimierungsmaßnahmen zu diesem Anstieg beigetragen. Das Konzernergebnis betrug 69 Millionen Euro nach einem durch steuerliche Sondereffekte begünstigten Vorjahreswert von 102 Millionen Euro.
Weiter an Dynamik hinzugewonnen hat die Digitalisierung von Klöckner & Co. Der über digitale Kanäle erzielte Umsatzanteil konnte mit zunehmender Geschwindigkeit auf zuletzt 25 Prozent im vierten Quartal 2018 (Q4 2017: 17 Prozent) gesteigert werden. Die Digitaleinheit kloeckner.i in Berlin mit ihren mittlerweile rund 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern treibt nicht nur die Digitalisierung des Klöckner & Co-Konzerns weiter voran, sondern berät seit Beginn des laufenden Jahres zusätzlich ausgewählte externe Unternehmen.
Auch die von Klöckner & Co initiierte unabhängige Industrieplattform XOM Materials hat nach dem Go-live in Europa im Februar 2018 ein rasantes Wachstum hingelegt. Mittlerweile arbeiten rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an fünf Standorten für das Unternehmen. Noch für das erste Halbjahr 2019 ist der Launch der Plattform in den USA vorgesehen. Bis zum Ende des Jahres soll eine erste Finanzierungsrunde mit externen Investoren abgeschlossen sein.
Gisbert Rühl, Vorsitzender des Vorstands von Klöckner & Co: „Mit XOM Materials haben wir unsere Vision von der Zukunft des Stahlhandels realisiert. Über die für alle Marktteilnehmer offene Plattform wird die traditionelle Wertschöpfungskette in der Stahlindustrie sukzessive aufgelöst und durch ein digitales Netzwerk ersetzt. Der durchgängige Informationsfluss erhöht die Transparenz und ermöglicht damit, Bedarfe besser zu planen und Kapazitäten optimal zu nutzen. Kunden können darüber hinaus zukünftig über einen einzigen Zugang aus einem sehr breiten Portfolio von Stahlprodukten und weiteren Materialien verschiedener Anbieter wählen.“