Stahl: unverzichtbar für die Wirtschaft

07 November 2017

Deutschland ist der größte Stahlhersteller in der EU und der siebtgrößte Stahlhersteller der Welt. Als Basisindustrie hat die Stahlbranche eine besondere Bedeutung für die Wertschöpfungsketten und ist zudem das Rückgrat der deutschen Volkswirtschaft. Nach Angaben des Internetportals „stahl-online“ ist Deutschland mit einer jährlichen Produktion von knapp 43 Millionen Tonnen Rohstahl (2014) der siebtgrößte Stahlhersteller weltweit sowie der größte in der Europäischen Union (EU-28).  Auf Deutschland entfallen 2,6 Prozent der Welterzeugung bzw. ein Viertel der Rohstahlerzeugung in der EU. Mit 17,2 Milliarden Euro hat die Stahlindustrie in Deutschland einen Anteil von rund 30 Prozent an der Wertschöpfung in der Stahlindustrie in Europa. Etwa zwei Drittel des Stahls werden in Deutschland in integrierten Hüttenwerken (Hochofen, Stahl- und Walzwerk) erschmolzen, das verbleibende Drittel über die Elektrostahlroute hergestellt. Die Erzeugung von warmgewalzten Fertigerzeugnissen betrug im Jahr 2014 36,5 Mio. Tonnen. Der Schwerpunkt liegt mit einem Anteil von 65 Prozent bei den Flacherzeugnissen, 35 Prozent sind Langerzeugnisse. Nichtrostende und legierte Stähle haben in Deutschland mit über 50 Prozent Anteil an der Gesamtproduktion einen höheren Stellenwert als im internationalen Vergleich (ca. 30 Prozent).